Nebennierenschwäche - chronisch müde und erschöpft

Nebennierenschwäche, erschöpfte Frau im Büro

Immer mehr Menschen fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. Was kann der Grund dafür sein? Chronisch, langanhaltender Stress kann einer der Gründe sein, aber auch schleichende Entzündungsprozesse im Körper. Unsere Nebennieren produzieren das lebenswichtige Hormon Cortisol. Bei den Nebennieren handelt es sich um Hormondrüsen, die sich jeweils auf dem oberen Pol der beiden Nieren befinden. Andauernder Stress kann dazu führen, dass unsere Nebennieren erschöpfen und dann nicht mehr in der Lage sind ausreichend Cortisol herzustellen. Cortisol ist das wichtigste Anti-Stress–Hormon im Körper. 

 

 Aufgaben des Cortisols in unserem Körper 

  • Cortisol reguliert unser Immunsystem
  • Cortisol trägt zusammen mit Insulin zur Regulierung des Blutzuckers bei
  • Cortisol ist an der Blutdruckregulation beteiligt
  • Cortisol wirkt schmerzhemmend und entzündungshemmend
  • Cortisol wirkt  auf den Protein- und Fettstoffwechsel

Symptome einer Nebennierenschwäche

Bei einer Nebennierenschwäche oder Nebennierenerschöpfung  werden all diese wichtigen Aufgaben nicht mehr ausreichend erfüllt. 

Können unsere Nebenniere nicht mehr genügend Cortisol herstellen, hat dieses weitreichende Folgen auf unseren Körper. 

Dann folgen Symptome wie: 

  • Müdigkeit, Schwäche, Schwindel
  • Niedriger Blutdruck
  • Übelkeit
  • Unterzuckerung, Zittern, Gereiztheit
  • Schwere Angstzustände
  • Infektanfälligkeit
  • Verlust der Libido
  • Allergien
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Konzentration lässt nach
  • Verlangen nach Salz
  • Ständiger Durst
  • Dunkle Ringe unter den Augen

Welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten gibt es bei einer Nebennierenschwäche?

Eine Behandlung bei Nebennierenschwäche, setzt eine ausführliche  Anamnese und einen Hormonspeicheltest voraus, der evtl. mit einem Urintest für die Neurotransmitter kombiniert wird. Im Urin werden die Katecholamine Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin und Dopamin gemessen. Das ergänzt einen Hormonspeicheltest. Ich schaue mir auch immer den Darm, die Hormone der Schilddrüse an. 

 

Mögliche Therapien:

  • Behandlung des aus dem Gleichgewicht geratenen Hormon- und Neurotransmitterstoffwechsels mit bioidentischen Hormonen, Phytotherapie oder Homöopathie 

  • Orthomolekulare Medizin ( Mikronährstoffe bestimmen und auffüllen)
  • Darmdiagnostik und Darmsanierung

  • Ernährungsberatung 
  • Überprüfung der Stressachse und ggf. Regulierung 

Haben Sie Fragen zu diesem Thema ? Gern berate ich Sie dazu.